Archiv der Kategorie: Sparsonne

M/M

Zwei Lichtbildstudien. Zeigend Graf, Maxl (l.) und Brem, Beppo (r.). Ikonen des dritten Drittels des 20. Jahrhunderts. In TV-Rollen des Fröschl (Graf, M.) und Wanninger (Brem, B.) Ort: Galeriewand Berggasthaus Herzogstand (Bayern, 1575 m), linker Hand, wennst reinkommst, gradaus zum … Weiterlesen

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Irene P. (53, Taxifahrerin)

In Fritz Mauthners Wörterbuch der Philosophie lese ich im Artikel Bacon’s Gespensterlehre den Satz: „Ein Lahmer auf dem richtigen Wege kommt schneller voran als ein verirrter Schnellläufer.“ Ein Phänomen hat es verdient, diesen Satz wörtlich zu nehmen. Mehringdamm Ecke Yorkstraße: … Weiterlesen

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Franz Kafka – Brief an den Intendanten

Sehr geehrter Herr, eine Fälschung ist ein Skandal und ein Skandal ist etwas für die Presse, der es an Nachfolgern Egon Erwin Kischs nicht fehlen dürfte, sagte ich mir und suchte das Rathaus Steglitz auf, um die Zeitung zu lesen, … Weiterlesen

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Betaästhetik

Sparsonne: Frau Dr. v. Grundbeben, zunächst vielen Dank für das Interview. Grundbeben: Es wird mein erstes und letztes sein. Wir stehen hier auf einer massiven Stahlbetonplatte im Keller Ihres Hauses. Warum ist Ihnen diese Platte wichtiger als der Goldfischteich im … Weiterlesen

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Wer vertont mir das?

Herstellung von Geleebananen übertragen im TV. Rührwerke wälzen quälend langsam Zentner zäher Masse in großen Kesseln. Die wird hingegossen auf Bleche und breit verteilt von einem Riesenspachtel. Jetzt senken von oben sich tausend krumme Förmchen. Heben sich wieder, zurück bleiben … Weiterlesen

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… in Thüringen

Höttges, Haller, Siggi Held, Marmelade, Abendröte, Ecke, Strafraum, Mittelfeld, wo gleich wohnte Wolfgang Goethe? Schlappi, Steppi, Riegelrudi, Uhu, Spucke, Tesafilm, Zauberer, Magister ludi, Goethe wohnte an der Ilm.

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Für Hartmut

1970. Zu Beginn des Schuljahres kam ein Neuer in die Klasse. Hartmut. Den erstaunten Lehrern nannte er in einem Atemzug Namen und Existenzform. Heute heißt sie Verweiler, damals Sitzenbleiber. Hartmut kürte sich zum Repetenten. Er war neunzehn, zwei Jahre älter … Weiterlesen

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Wegen Humboldt, und zwar Alexander von, im Naturkundemuseum

Als ich mit zehn Jahren von einer Kinderlandverschickung aus Franken nach Berlin zurückkehrte, war mein Sportbeutel, eigentlich bestimmt für Reiseproviant, randvoll mit Steinen und ordentlich schwer. Ich selbst hatte nicht zugenommen, wie beim abschließenden Wiegen vor Ort herausgekommen war. Während … Weiterlesen

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Kühn, kühner, am feigesten

Am Vormittag, den 13. Juli 1970, sitzt ein achtzehn Jahre alter Oberschüler aus Westberlin in einem Zimmer des Bahnhofs Griebnitzsee. Das Besondere daran: Der Bahnhof liegt im DDR-Grenzgebiet und ist Kontrollpunkt für die Transitzüge von Westberlin nach Hamburg. Der Oberschüler, … Weiterlesen

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Unsere Freundin, die Weihnachtsgans

Tagesspiegel vom 12. Dezember 2016: „Seit Jahrhunderten bedeutet der Gänsebraten ein Martyrium…“ Stopp! Der Tagesspiegel wird mir verraten wie ich den weißen Vogel, ohne ihm das tradierte Martyrium zu bereiten, vom Leben zum Tode befördere. Endlich! Ich erwarte, dass mir … Weiterlesen

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