Unsere Freundin, die Weihnachtsgans

Tagesspiegel vom 12. Dezember 2016:

„Seit Jahrhunderten bedeutet der Gänsebraten ein Martyrium…“

Stopp! Der Tagesspiegel wird mir verraten wie ich den weißen Vogel, ohne ihm das tradierte Martyrium zu bereiten, vom Leben zum Tode befördere. Endlich! Ich erwarte, dass mir Art und Marke der besten Messer genannt werden, dann ein Organ, in das es beherzt zu stechen gilt. Dazu werden sicher allerneueste Erfahrungen aus den Drei-Vier-Fünf-Sterne-Küchen der Hauptstadt vorliegen. Oder ist es eleganter zu strangulieren, zeitgemäßer zu tasern, schicker zu vergasen? Zu all dem erfahre ich nichts. Denn der Satz endet so:

„… für den, der ihn zubreiten muss.“

 

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