Die Zeit

Sagen wir, als Achtjähriger auf dem Rasen – echt oder nicht – neben der Seitenauslinie in der Sonne liegend, Kopf gestützt in der Rechten, vor dem Bauch der Ball, darauf die Linke, hindösen zum Fußballspiel der etwas Älteren, allein oder in der Nähe ein Kumpel in gleicher Haltung, mal ein Wort, meist keines, zur Halbzeitpause aufspringend, ins freie Tor schießen, Eis besorgt, wiederkehren, dann im Schneidersitz, den Ball wieder vor dem Bauch, schweigend. Kinderzeit, schwereloses Glück.
Letzte Woche Körteplatz am Sonnabend, auf die Barriere gelehnt, wiedergesehen, wiedergefühlt. Die Zeit bleibt stehen.

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